Für TCM & Akupunktur
Ein Praxis-Branding für Traditionelle Chinesische Medizin, das die Tradition ernst nimmt, ohne ins Klischee zu kippen. Für Therapeut:innen mit OdA-KTTC- oder SBO-TCM-Diplom und EMR/ASCA-Anerkennung.
TCM-Praxen in der Schweiz haben ein spezielles Problem im Auftritt: Bilder von Drachen, Bambus, kalligrafischen Chinesisch-Zeichen und Yin-Yang-Symbolen sind so oft benutzt, dass Patient:innen sie sofort als generisch abtun. Wer zum ersten Mal Akupunktur sucht, will nicht ins Chinatown-Restaurant, sondern in eine ernsthafte Praxis.
Gleichzeitig ist die Herkunft der Methode Teil ihrer Glaubwürdigkeit. Wer TCM anbietet und die chinesische Tradition komplett wegblendet, wirkt beliebig. Der Grat liegt genau dazwischen: die Herkunft respektvoll sichtbar machen, ohne in touristische Symbolik zu verfallen.
In der Schweiz wird TCM (Akupunktur, chinesische Kräuter, Tuina-Massage, Qigong und Diätetik als die fünf Säulen) über die Zusatzversicherung getragen, wenn ihr eine EMR- oder ASCA-Anerkennung habt. Der eidgenössisch anerkannte Berufstitel für die volle Ausbildung ist der Naturheilpraktiker EFA mit Fachrichtung TCM (früher SBO-TCM, heute unter OdA AM organisiert). Diese Titel gehören gut sichtbar in den Auftritt, sonst prüfen Patient:innen, ob euch die Krankenkasse überhaupt anerkennt und geben auf.
Bildlich arbeiten wir mit euren echten Räumen, echten Kräuterschubladen, euren Nadeln und eurer Praxisrealität. Wenn ihr chinesische Kräuter selbst mischt, ist das ein starkes Bild. Wenn ihr mit einer Apotheke zusammenarbeitet, sollte das ebenfalls transparent sein. Was nicht funktioniert: Stockbilder von Nadeln in makelloser Rückenhaut vor schwarzem Hintergrund.
Sprachlich müssen wir zweigleisig fahren: TCM hat eine eigene Terminologie (Qi, Meridiane, Yin und Yang, die fünf Wandlungsphasen), die für die Fachlichkeit wichtig ist. Gleichzeitig kommt ein Patient mit Migräne, Rückenschmerzen oder Kinderwunsch mit diesen westlichen Beschwerden zu euch, nicht mit „Leber-Qi-Stagnation". Wir strukturieren den Auftritt so, dass beide Zugangswege funktionieren: das westliche Symptom als Einstieg, die TCM-Sichtweise als vertiefende Erklärung.
Rechtlich gilt dasselbe wie für alle komplementärmedizinischen Praxen: das Heilmittelgesetz und die kantonalen Gesundheitsgesetze verbieten konkrete Heilversprechen. „Akupunktur heilt Migräne" ist nicht zulässig, „Akupunktur wird bei Migräne eingesetzt und ist von der WHO als sinnvolle Behandlungsmethode dokumentiert" hingegen schon. Wir formulieren so, dass ihr sichtbar bleibt, ohne Aufsichts-Verfahren zu riskieren.
01
Die Herkunft der Methode respektvoll sichtbar machen, ohne in Bambus, Drachen und Kalligrafie zu kippen. Ein Ton, der Ernst mit Tradition verbindet.
02
Die Anerkennungs- und Ausbildungsanker so einbauen, dass Patient:innen ohne Rückfrage wissen, ob die Zusatzversicherung zahlt.
03
Der Auftritt nach westlichen Beschwerden strukturiert (Migräne, Rückenschmerz, Kinderwunsch), mit der TCM-Erklärung als vertiefendes Angebot.
Während wir eure Marke gestalten, kümmert sich unser Schwesterunternehmen Point of Administration um Gründung, Buchhaltung, Versicherungen und Personaladministration.
pointofadministration.ch ↗
Für Naturheilpraxen
Ein Praxis-Branding für Naturheilkunde und Komplementärmedizin, das Seriösität und Alternativmedizin nicht als Widerspruch behandelt. Für Naturheilpraktiker:innen EFA, KomplementärTherapeut:innen OdA KT und Praxen mit EMR/ASCA-Anerkennung.
Für Zahnarztpraxen
Ein Praxis-Branding für Zahnärzt:innen, das Vertrauen aufbaut, ohne dass die Praxis wie ein Zahntourismus-Angebot aussieht. Für SSO-Mitglieder, mit klarer Positionierung nach Schwerpunkten.
Für Physiotherapie-Praxen
Ein Praxis-Branding für Physiotherapie, das bei Patient:innen wie bei zuweisenden Ärzt:innen ankommt. Für Praxen mit KLV-Anerkennung, physioswiss-Mitgliedschaft und EMR/ASCA-Registrierung.
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